Kant-Orte

Podiumsgespräch: Der Wiederaufbau und die zukünftige Nutzung der Kant-Orte (Anatolij Walujew)

Die Kaliningrader Gebietsregierung hat für dieses Jahr die Finanzierung der laufenden Instandhaltungen von Gebäude und Grundstück sowie hauptamtlichen Personals sichergestellt. Das Museum plant, zusammen mit der Baltischen Föderalen Immanuel Kant-Universität einen Antrag an das Programm zur nachbarschaftlichen Zusammenarbeit „Russland-Polen“ zum Bau eines Nordflügels zu stellen. In diesem sollen Ausstellungen über die Geschichte des Dorfes Judtschen/Wessjolowka, Aussiedler, sowie Räume für das Personal, ein Café und Gästezimmer eingerichtet werden. Vorläufiger Aufbau der geplanten Ausstellung „Pfarrhaus“:

1. Erdgeschoss:

  • Vorraum (Eingangsbereich, Kasse)
  • Arbeitszimmer des Pastors
  • Küche
  • Esszimmer
  • Wohnzimmer
  • Ausstellungsräume (Judtschen/Wessjolowka, Wiederinstandsetzung des Pastorenhauses und weitere)
  • Kellerräume

2. „Philosophische Ausstellung“: Das Werden Kants als Person und Philosoph

  • Königsberg, Kindheit in der Vorstadt und Studentenjahre an der Albertina
  • Immanuel Kant – der Hauslehrer
  • Erste uns bekannte Briefe Kants und philosophische Werke
  • Kant – sein Leben und sein wissenschaftliches Erbe

3. Dachgeschoss

  • Kinderzimmer
  • Zimmer des Lehrers
  • Räucherkammer
  • Weitere Dachgeschossräume
  • Konferenz- und Ausstellungsraum

Derzeit bereitet das Kunsthistorische Museum der Kaliningrader Oblast eine Ausstellung vor, die nach der Fertigstellung im restaurierten Pfarrhaus in Wessjolowka untergebracht werden wird. Bedeutenden Platz nehmen Anschauungsmaterialien, Fotografien und Kopien von Dokumenten ein sowie historische Gegenstände aus der persönlichen Sammlung von Dr. Dierk Loyal, Mitglied der Gesellschaft der „Freunde Kants und Königsergs“, die dem Museum als Geschenk übergeben worden sind. Ausgestellt werden auch Exponate aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus dem Museumsfond und Funde, die während der Restaurierung gesammelt worden sind.

Angefügte Fotos: 1-20- Anatoli Walujew, Stellvertretender Direktor des Kunsthistorischen Museums der Kaliningrader Oblast.

Das könnte Sie auch interessieren:

Foto des Autors: © BKGE von Prof. Dr. Matthias Weber, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg […]

Vortrag am 17.09.2022 im Rahmen des Kant-Zukunftswerkstatt 2022 Dr. Manfred Geier: Immanuel Kants Leben Einerseits hat auch ein Philosoph, der […]

Frieden und Krieg über KönigsbergGroßbritannien und das Schicksal von Immanuel Kants Heimatstadt von Gerfried Horst Danach entstand der erste protestantische […]

Gemäß den §§ 2, 4 und 5 des Münzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat die Bundesregierung […]

Liebe Freunde Kants und Königsbergs, des heutigen Kaliningrads! Heute besuche ich zum 6. Mal mit den Freunden Kants und Königsberg das Deutsch-Russische Haus, um […]

„Was hat Sie zu dieser Reise veranlasst?“ wurde ich während der Reise von einigen Mitreisenden gefragt. Eine verständliche Frage, da […]

Frieden und Krieg über KönigsbergGroßbritannien und das Schicksal von Immanuel Kants Heimatstadt von Gerfried Horst Danach entstand der erste protestantische […]

Auf Einladung der Gesellschaft FREUNDE KANTS UND KÖNIGSBERGS e.V. führten Professor  Dr. Nelly Motroshilova, Leiterin der Abteilung für die Geschichte […]

Ein Antwortschreiben an Hrn. Hofr. und Professor Hufeland Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst, herausgegeben von C. W. Hufeland, Fünfter […]

Der Weltbürger Immanuel Kant , so nannte ihn sein Schüler, Freund und Biograph Jachmann, kannte die Welt aus eigener Erfahrung […]

Scroll to Top